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Berberin für Diabetes – natürliche Alternative zu Metformin?

Geschrieben von Kathryn Kos

Fälle von Insulinresistenz, Fettleibigkeit und anderen Stoffwechselkrankheiten haben sich in den letzten Jahren in unserer Kultur immer mehr ausgebreitet. Das derzeit beliebte Glukose-senkende Medikament Metformin hat einige ernsthafte Nebenwirkungen. (1)

Berberin, eine natürliche Metformin Alternative, kann dem Körper helfen Zucker effizient zu verarbeiten und hat dabei weniger Nebenwirkungen als pharmazeutische Mittel.

In diesem Artikel untersuchen wir einige Vorteile von Berberin und betrachten, wie es den Blutzucker senken kann, den Stoffwechsel anregen kann und andere Aufgaben in unserem Körper übernimmt. Wir haben uns durch Berge von Studien gearbeitet, sodass Sie das nicht tun müssen.

Was ist Berberin und woher kommt es?

Berberin ist ein photochemischer Bestandteil, der in verschiedenen Pflanzen wie Gelbwurzel, Europäischer Berberitze, Korkbäumen, Goldfaden, der gewöhnlichen Mahonie und der Begrannten Berberitze gefunden wurde. (2) 

In der chinesischen und ayurvedischen Bevölkerung ist seine Wirkung bereits seit einigen tausend Jahren bekannt. Seine blutzuckersenkenden Effekte werden in China und Indien seit hunderten von Jahren dokumentiert. Obwohl es hauptsächlich für  die Behandlung von Entzündungen, Infektionen und Diarrhoe eingesetzt wurde, da Diabetes damals nicht so häufig vorkam wie heute (3)(4).

Was sind die Vorteile von Berberin?

Kann Berberin helfen Gewicht zu verlieren

Senkt den Blutzuckerspiegel & verbessert die Insulinsensibilität

Berberin senkt den Blutzucker so gut wie herkömmliche Medikamente, welchen für diesen Zweck eingesetzt werden. Dies tut es auf verschiedenen Wegen.

Unterstützt die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse

Eine Studie aus dem Jahr 2012 bemerkte die Fähigkeit von Berberin den Blutzuckerspiegel und den Insulinspiegel im Blut von Menschen und Tieren zu senken und die Insulinsensibilität zu verbessern. (5)

Die Forscher erklärten, einen der Mechanismen hinter dieser Wirkung: Die Regulierung und die Reparatur der Pankreasinseln. Inseln sind Zellgruppen in der Bauchspeicheldrüse, welche Hormone produzieren. Eines dieser Hormone ist Insulin, welches Ihren Zellen die Aufnahme von Glukose ermöglicht und diese in Energie umwandelt.

“Diese Resultate deuten darauf hin, dass Berberin eine zweiseitige Regulierung in den Pankreasinseln hat. Bei normalem Typ 2 Diabetes mit einer bemerkbaren Insuinresistent senkt Berberin den Insulinspiegel im Blut, indem es die Insulinsensibilität verbessert. Bei Typ 1 Diabetes oder späten Stufen von Typ 2 Diabetes, welche durch eine schlechte Beta-Zellen Funktion charakterisiert werden, war Berberin in der Lage die Insulinsekretion zu verbessern, indem es zerstörte oder erschöpfte Inseln reparierte, was mit seinen antioxidativen und anti-lipidperoxidativen Eigenschaften zusammenhängt.”

Aktiviert die “metabolischen Hauptschalter” Enzyme

Ein glukosensenkendes Talent von Berberin ist die Eigenschaft die Proteinkinase (AMP) zu aktivieren. AMP ist ein Enzym, welches im Gehirn hergestellt wird. Es hat den Spitznamen des “metabolischen Hautschalters”, weil es eine wichtige Rolle im Energie-Stoffwechsel spielt. Defekte dieses Enzyms können zu Übergewicht und anderen Stoffwechselproblemen führen. Berberin hilft AMP zu aktivieren, was dem Körper hilft den Stoffwechsel von Glukose und Fett zu regulieren (7).

Stimuliert Enzyme, die Glukose aufspalten

Eine Studie aus dem Jahr 2014 erforschte ob die Aktivierung von AMP der einzige Mechanismus ist, mit dem Berberin den Blutzucker senkt und fand heraus, dass dies nicht der Fall ist. Die skam heraus, nachdem die AMP Aktivierung chemisch blockiert wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass obwohl das AMP blockiert wurde, Berberin dennoch den Blutzucker senkte: ebenso wie Metformin. Die Autoren folgerten daraus, dass Berberin und Metformin nicht nur AMP aktivierten. Sie fördern außerdem den Glukose Stoffwechsel durch die Stimulation von Glykolyse, welches die Aufschlüsselung von Glukose durch Enzyme im Körper ist. (8)

Reduziert die Aufschlüsselung von bestimmten Kohlenhydraten & Stärke 

Berberin ist außerdem in der Lage gegen Diabetes zu arbeiten, weil es genauso arbeitet wie Alpha-Glukosidase-Inhibitoren und Alpha-Amylase-Inhibitoren Medikamenten (wie z.B. Miglitol und Acarbose). Dies sind Medikamente, die die Verdauung von Kohlehydraten und reduziert die Wirkung von gegessenen Kohlenhydraten auf den Blutzucker (9)(10). Genauer gesagte hemmen Sie Enzyme, die Zucker und Stärke aufbrechen. Natürliche Formen davon existieren in Pflanzen wie Kurkumin und Berberin. (11)

Sie senken außerdem den Glukosetransport durch die Darmepithelschicht (die Zellschicht zwischen den Innereien und dem Magen, wo Essen im Körper aufgenommen wird).

Hindert die Leber daran zu viel Glukose zu produzieren 

Berberin hemmt außerdem Glukoneogenese oder die Produktion von Glukose, welche in der Leber stattfindet. (12)

Unterstützt den Stoffwechsel

Der selbe Mechanismus, welcher Berberin erlaubt den Blutzuckerspiegel und die Insulinsensibilität zu kontrollieren, unterstützt auch den gesamten Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fetten.

Wenn Sie diesen Artikel von Anfang an gelesen haben wissen Sie bereits, dass es die Glukoseprduktion in der Leber und die Glukoseverdauung im Bauch hemmt. Es aktiviert das Enzym AMP, welches die Verstoffwechslung von Zucker und Fett reguliert. Außerdem repariert und unterstützt es Inselzellen, Zellgruppen in der Bauchspeicheldrüse, welche Insulin produzieren.

Können die Gewichtsreduktion unterstützen

In einer Studie nahmen übergewichtige Menschen drei Mal täglich 500mg Berberin für 12 Wochen. Sie verloren im Durchschnitt ca 2,3kg (5 Pfund). Außerdem verloren Sie mehr Cholestern und Triglyceride als durch andere Diäten. (13)

Eine andere Studie an Menschen mit Metabolischem Syndrom zeigte einen höheren Gewichtsverlust im selben Zeitraum. Innerhhalb von drei Monaten sank ihr Bodymaßindex (BMI) im Durchschnitt von 31.5 auf 27.4, was Sie von fettleibig zu übergewichtig machte. Sie nahmen drei Mal täglich 300mg. Die Insulinresistenz  spielte wahrscheinlich ebenfalls eine Rolle beim Gewichtsverlust (14).

Eine sechsmonatige Studie zum Thema Metformin und Gewichtsverlust überwachte 154 Patienten, welche zweimal täflich bis zu 500mg einnahmen. Sie verloren signifikant an Gewicht, vor allem die Patienten mit einer hohen Insulinresistenz. Unbehandelte Teilnehmner nahmen zu (15).

Berberin hat verschiedene Mechanismen, welche den Stoffwechsel regulieren können und zu Gewichtsverlusten führen.

Berberine aktiviert das AMPK, welches die Produktion von neuen Mitochondrien anregt.

Reduziert Entzündungen

Eine Rezension von Studien aus dem Jahr 2014 untersuchte die entzündungshemmenden Effekte von Berberin bei Patienten mit metabolischen Störungen wie Diabetes, was ebenfalls eine entzündliche Störung ist. Bei dieser Analyse bemerkten sie eine große Anzahl an Antioxidantien und entzündungshemmenden Aktivitäten sowohl bei Tieren als auch bei Menschen. (16)

Tötet Bakterien, Viren & Pilze

Viele wissenschaftliche Studien zeigen Berberins Fähigkeit Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten zu töten. Es sind zu viele um alle hier zu erwähnen. Hier sind allerdings die wichtigsten.

Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte die Fähigkeit  Candida zu bekämpfen, eine Pilzinfektion, die im Verdauungssystem beginnt und sich im ganzen Körper ausbreiten kann. (17)

Eine Studie an Nagetieren aus dem Jahr 2011 reduzierte die Sterblichkeit von Influenza Viren von 90% auf 55%. (23)

Forscher fanden im Jahr 2005 heraus, dass Berberin bestimmte Antibiotika dabei unterstützten die tödlichen Methicillin resistenten Staphylococcus Aureus Bakterien in einer synergistischen Beziehung zu bekämpfen, verglichen mit Kontrollen. (18)

Verbessert die Wundheilung

Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Berberin können helfen Wunden schneller heilen zu lassen.

Unterstützt die Herzgesundheit & senkt Cholesterin

Hoher Blutzucker, Triglyceride und ungesundes Cholesterin erhöhen das Risiko von Herzkrankheiten. Berberin reduziert alle drei und erhöht den Spiegel von gesundem Cholesterin. (19)

In einer Langzeitstudie aus dem Jahr 2003 verbesserte Berberin die Überlebensrate von Herzpatienten deutlich. (20)

Senkt den Fettaufbau in der Leber

In einer Analyse von wissenschaftlichen Studien aus dem Jahr 2013 wurde nachgewiesen, dass Berberin die Fettspeicherung in der Leber reduziert. Wissenschaftler bestätigten diese Fähigkeit und empfahl weitere Studien um diese weiter zu untersuchen. (21)

Kann die Laune verbessern

Eine Studie aus dem Jahr 2008 erhöhte  den Serotoninspiegel (19%), den Dopaminspiegel (52%) und den Noradrenalinspiegel (29%) in den Gehirnen von Ratten, nach einer 15-tägigen Anwendung von Berberin. (22)

Wissenschaftler untersuchten existierende Studien im Jahr 2019 und bemerkte mehrere Wege, in denen Berberin die Laune verbesserte, besonders bei Patienten mit Stimmungsschwankungen. (24)

Erhöht die Anzahl der guten Bakterien im Darm

Berberin arbeitet gegen Diabetes, indem es die Anzahl der schlechten Darmbakterien reduziert.

Eine Studie aus dem Jahr 2010 bei erwachsenen Männern in allen Altersgruppen, Formen und Größen verlinkte eine erhöhte Anzahl bestimmter “schlechter Bakterien” im Darm mit Typ 2 Diabetes (23).

In einer Analyse von bestehenden Studien aus dem Jahr 2018 wiesen Forscher auf mehrere Verbindungen zwischen metabolischen Störungen wie Biabetes und dem Ökosystem der Darmbakterien hin. Sie gaben der modernen, kohlenhydratreichen und fettigen Ernährung und verarbeiteten Lebensmitteln die Schuld an den vielen Diabetes Erkrankungen. Gesunde Darmbakterien ernähren sich von Ballaststoffen und schaffen kurzkettige Fettsäuren (SCFA), welche Entzündungen reduzieren. Menschen mit Diabetes haben eine geringere Anzahl an SCFA bildenden Darmbakterien. All diese Faktoren, kombiniert mit dem hohen Konsum Antibiotika führen zu mehr Diabetes als in vergangenen Zeiten (24).

Die gleichen Forscher fanden außerdem weitere Chemikalien, welche von gesunden Darmbakterien produziert werden und helfen metabolische Störungen vorzubeugen und unterstützen das Immunsystem und Organe in allen Systemen des Körpers.

Laut einer chinesischen Studie aus dem Jahr 2011 wird Berberin nicht von “schlechten” Darmbakterien aufgenommen und verwendet und hindert ihre Reproduktion. Einige dieser Bakterienstämmen helfen die Bedingungen für Diabaetes zu schaffen. Berberin, welches doch aufgenommen wird unterdrückt diese Stämme ebenfalls, aber die Forscher beobachten mehr das Berberin, welches im Verdauungstrakt blieb. (25)

Die Forscher zitierten eine Studie, welche zeigt das Berberin keine gesunden probiotischen Stämme der Laktobazillus und Bifidobakterium-Gruppe unterdrückt. Diese Gruppen inkludieren die meisten gesunden Stämme, die in probiotischen Supplements, Joghurt und anderen probiotischen Nahrungsmitteln zu finden sind. Sie wiesen außerdem auf eine andere Studie hin, bei der ein probiotisches Milch-Getränk einige diabetische Symptome bei Ratten verlangsamten, welche viel Fruktose zu sich nahmen. Indem es schlechte Bakterien unterdrückt unterstützt Berberin das Wachstum von Probiotika.

Reduziert Akne

Eine iranische Studie von 2012 an Jugendlichen mit mittlerer bis schwerer Akne senkte ihren Michaelson Akne Punkte um durchschnittlich 45% innerhalb von vier Wochen, verglichen mit einem Placebo. Sie verwendeten täglich 600mg oralen Berberitzenbeerextrakt. (33)

Berberin gegen Metformin: Ist Berberin eine natürliche Alternative für Metformin?

Zuerst möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass dieser Artikel kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Beratung ist. Außerdem haben wir hier weitere gute Nachrichten für Berberin.

Eine Studie aus dem Jahr 2008 überwachte 36 Erwachsene mit einer frischen Typ 2 Diabetes Diagnose für 3 Monate. Die Testpersonen wurden nach dem Zufallsprinzip auf Berberin und Metformin aufgeteilt. Beide zeigten ähnliche Effizienz wenn es darum ging den Blutzucker zu senken. Berberin funktionierte besser als Metformin bei der Verstoffwechslung von Fett. (26)

Die medizinischen Wissenschaftler schlossen dass Berberin “ein neuer Kandidat bei der Behandlung von Typ 2 Diabetes sein kann” Sie bemerkten, dass es kostengünstig und relativ sicher ist, verglichen mit etablierten Medikamenten mit ähnlichen Effekten. Sie empfahlen außerdem weitere Studien an einer größeren Anzahl an Diabetes Patienten (26).

Eine Analyse von wissenschaftlichen Studien aus dem Jahr 2015, veröffentlicht im Journal of Ethnopharmacology verglich die Effekte von Berberin bei Patienten mit Typ 2 Diabetes. Forscher untersuchten 27 anonymisierte, kontrollierte klinische Studien mit insgesamt 2569 Teilnehmern. Dies waren Placebo Studien. Einige verglichen außerdem die Ergebnisse von Berberin zu Placebo mit und ohne Sportprogramm und anderen “Lifestyle Interventions”. Andere verglichen Berberin mit oralen Medikamenten, die den Blutzucker senkten. (27)

Diese Forscher schlossen dass Berberin mit Lifestyle Interventions effektiver war den Blutzucker zu senken, verglichen mit Lifestyle Interverntions mit Placebo. Berberin zeigte außerdem zusätzliche positive Effekte beim Blutzucker, wenn sie mit ähnlichen pharmazeutischen Medikamenten kombiniert wurden. Sie schlossen daraus, dass die Fähigkeit von Berberin den Blutzucker zu senken so effektiv ist wie eine konventionelle Behandlung. Sie empfahlen Berberin außerdem für diejenigen, die sie keine Pharmazie leisten können und forderten weitere Studien um offene Fragen zu beantworten. (27)

Urteil: Berberin scheint eine natürliche Alternative zu Blutzucker senkenden Medikamenten wie Metformin, aber merken Sie sich: Sprechen Sie immer mit einem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Krankheiten mit Vitaminen behandeln. Diese haben die Möglichkeit eine richtige Diagnose zu stellen und Tests zu machen. Sollten Sie ein komplexes Krankheitsbild oder mehrere Krankheiten haben sind sie außerdem besser ausgestattet um diese zu diagnostizieren.

Berberin Nebenwirkungen gegen Metformin Nebenwirkungen

Metformin Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen

Von Drugs.com:

Häufig auftretende Nebenwirkungen von Metformin sind Laktatatzidose, Durchfall, Übelkeit & Erbrechen und Flatulenzen. Weitere Nebenwirkungen sind u.a. Asthenie  und ein niedriger Vitamin B12 Wert.

Sie selbe Webseite empfiehlt es Ihrem Arzt mitzuteilen, wenn Sie die oben genannten Symptome nach dem Konsum von Metformin feststellen. Andere häufige Nebenwirkungen sind Muskelkrämpfe, Schmerzen beim Wasser lassen, Bauchschmerzen oder Unwohlsein, Fieber, Schüttelfrost, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. 

Weniger häufige Nebenwirkungen

Weniger häufige Nebenwirkungen von Metformin sind kalter Schweiß, Angstzustände, Schwindel, verschwommene Wahrnehmung, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Kopfschmerzen, Verwirrung, schleppende Sprache, Atembeschwerden, Schwäche und einige weitere. 

Erinnern Sie sich, dass Metformin Laktatazidose hervorrufen kann. Extreme Fälle von Laktatazidose durch Metformin haben zu einem gefährlich niedrigen Blutdruck, Unterkühlung und zum Tode führen. Einige extreme Fälle begannen mit kleineren Symptomen wie “Unwohlsein, Myalgie, Atemstörungen, Schläfrigkeit und Bauchschmerzen.” (1)

Metformin kann eine schlechte Idee sein, wenn Sie an einer fortgeschrittenen Leberzirrhose leiden, da es das Risiko einer Laktatazidose erhöhen kann. Sowohl Metformin als auch Berberin kann okay sein, oder sogar von Vorteil, wenn Sie andere Leberkrankheiten haben, allerdings müsen Sie hier unbedingt Ihren Arzt fragen. (29)(30)

Eine 13-jährige Studie zu den Effekten einer langzeitigen Nutzung von Metformin verglichen mit Placebo aus dem Jahr 2016 zeigte ein Vitamin B12 Defizit und Anämie als häufige Nebenwirkungen. Wer einen niedrigen B12 Wert hat entwickelte häufiger eine periphere Neuropathie. Die Dosis lag bei 2 Mal 850mg täglich. Patienten waren bei einem Diabetes Programm angemeldet (28).

In einer Studie aus dem Jahr 2015 führten Forscher eine multizentrische, anonymisierte, kontrollierte, Open-Label Phase II Blindstudie bei Schlaganfallpatienten mit gleichzeitiger Glukoseintoleranz durch. Zum Thema Nebenwirkungen notierten die Forscher:

“19 Patienten wurden zufällig Metformin zugeteilt. Neun Patienten in der Metformin Gruppe hatten Nebenwirkungen, meist im Magen-Darm-Bereich, welche bei 4 Patienten zu einem permanenten Wegfall nach 3-10 Wochen führte. 

Berberin Nebenwirkungen

Berberin ist weitbekannt als Alkaloid, welches den Blutzucker drastisch senkt mit relativ wenigen Nebenwirkungen.

Erinnern Sie sich an die Studie aus dem Jahr 2008, welche oben erwähnt wurde, bei der einige Berberin PAtienten 3 Mal täglich 500mg einnahmen und Blähungen (19%), Bauchschmerzen (3.4%), Durchfall(10.3%), und Verstopfung(6.9%) erfuhren. Die Effekte waren temporär. (26)

Eine weitere negative Nebenwirkung von Berberin ist, dass es in Kombination mit anderen Blutzucker senkenden Mitteln wie Metformin dazu führen kann, dass der Blutzucker zu weit abfällt.  Stellen Sie daher sicher, dass Sie Ihren Doktor zu Rate ziehen, wenn dies auf Sie zutrifft.

Auf der anderen Seite haben einige Wissenschftler bemerkt, dass Berberin synergetisch mit anderen Substanzen, die den Blutzucker senken, zusammenarbeitet, zumindest bei einer bestimmten Dosierung. Probieren Sie das aber nicht ohne ärztliche Aufsicht aus.

Sie sollten außerdem vorsichtig mit der Einnahme von Berberin sein, wenn Sie blutverdünnende Kräuter oder Medikamente einnehmen oder in der Vergangenheit under einem sehr niedrigen Blutdruck gelitten haben. (32)

Wenn Sie Berberin nutzen möchten um eine Krankheit wie Diabetes zu behandeln, müssen Sie definitiv zuerst mit Ihrem Arzt sprechen. Tun Sie dies, egal ob Sie derzeit bereits Medikamente, Kräuter oder andere Extrakte einnehmen.

Kontaktieren Sie außerdem Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen und Berberin einnehmen möchten. Es gibt außerdem möglicherweise eine Verbindung zu Hirnschäden und anderen Gesundheitsrisiken bei ungeborenen und neugeborenen Babys. (32)

Berberin Dosierung – Wieviel sollte ich einnehmen?

Die richtige Dosierung zu finden und zu verstehen, wie Berberin einzunehmen ist, ist sehr wichtig um sicherzustellen, dass es wirkt. Berberin wird vom Körper gut aufgenommen und wird in der Leber schnell verarbeitet. Dadurch wird es vom Körper auch sehr schnell verendet. Es wird tatsächlich so schnell verwendet, dass bei Bluttests nur sehr kleine Mengen davon nachgewiesen werden können.