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Können Omega-3-Fettsäuren die männliche Fruchtbarkeit erhöhen?

Auch Männer haben damit zu kämpfen.

Wenn wir von Unfruchtbarkeit hören, dann denken wir häufig, dass dies ein weibliches Problem ist. Es ist einfach, anzunehmen, dass im komplexen Reproduktionssystem einer Frau schneller etwas schief gehen kann. Statistiken zeigen jedoch, dass die Unfruchtbarkeitsraten bei Männern und Frauen fast gleich sind. Der Mechanismus hinter der Unfruchtbarkeit unterscheidet sich zwar je nach Geschlecht, ein wichtiger Faktor ist jedoch in jedem Fall die Ernährung. Es gibt mehrere nützliche Nahrungsergänzungsmittel für die männliche Fruchtbarkeit und Omega-3-Fischöl ist eines davon.

Unfruchtbarkeit bei Männern hat mehrere häufige Ursachen:

Idiopathisches Oligo-Astheno-Teratozoospermie-Syndrom

Der Name ist ein echter Zungenbrecher, aber glücklicherweise gibt es dafür eine Abkürzung: OAT. Der Grund für diesen langen Namen ist, dass es sich dabei um eine Kombination von verschiedenen Begriffen handelt, die drei verschiedene Merkmale der Erkrankung bezeichnen.

Oligozoospermie – Eine niedrige Spermienzahl. Es werden nicht genügend Spermien produziert und dies verringert die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Fortpflanzung.

Asthenozoospermie – Schlechte Spermienmotilität. Die Spermien bewegen oder „schwimmen“ nicht richtig und sind so nicht in der Lage, die Eizelle zu erreichen.

Teratozoospermie – Abnormale Spermienmorphologie. Die Spermien wurden nicht korrekt ausgebildet und besitzen nicht die richtige Form und sind deshalb für die Fortpflanzung ungeeignet.

„Idiopatisch“ bedeutet ganz einfach, dass der Grund für die Entwicklung der Störung nicht bekannt ist.

In nicht-Streber-Worten bedeutet idiopathisches Oligo-Astheno-Teratozoospermie-Syndrom also, dass der männliche Körper aus unbekanntem Grund nur geringe Mengen von Spermien produziert, und dass diese Spermien nicht korrekt geformt sind und sich auch nicht gut bewegen können.

Omega-3 hat sich als vielversprechendes Mittel erwiesen, um die Schwere von OAT zu verringern. Es gibt sogar einige Hinweise darauf, dass ein Omega-3-Mangel zur Entwicklung der Störung beitragen kann. Eine im Magazin Andrologia veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2011 fand heraus, dass unfruchtbare Männer ein höheres Omega-6/Omega-3-Verhältnis besaßen. Auf der anderen Seite enthielt das Sperma fruchtbarer Männer höhere Konzentrationen von Omega-3. Diese Erkenntnis könnte das Resultat der Wirkungen von Omega-3-Fettsäuren auf die Spermienbildung sein. Eine Oxford-Studie, ebenfalls im Jahr 2011 veröffentlicht, schloss, dass eine höhere Einnahme von Omega-3-Fettsäuren zu einer Verbesserung der Spermaqualität führte und dabei hauptsächlich die Morphologie beeinflusste und sicherstellte, dass die Spermien in der richtigen Form ausgebildet wurden.

Vor allem DHA ist wichtig für Produktion von Spermien, da diese Fettsäure den Sertoli-Zellen dabei hilft, sich mit Spermazellen zu verbinden. Sertoli-Zellen binden sich an Spermien und versorgen diese während des Reifungsprozesses mit Nährstoffen. Deshalb ist diese Verbindung für die Produktion gesunder Spermien extrem wichtig. Es wurde beobachtet, dass ein Omega-3-Mangel die Fähigkeit der Sertoli-Zellen und Spermien, sich zu verbinden, beeinträchtigte, was zu einer verringerten Spermienzahl und -Qualität führte.

Varikozele

Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der sich der Samenstrang vergrößert, normalerweise über dem linken Hoden innerhalb des Hodensacks. Die Symptome sind verhältnismäßig schwach und beschränken sich auf einen dumpfen Schmerz und eine Verfärbung um die Blutgefäße herum. Varikozele führt nicht immer zu Unfruchtbarkeit, aber in vielen Fällen kann sie zu Schäden an den Spermien führen. Es wird angenommen, dass der Grund dafür ist, dass sie die Temperatur innerhalb des Hodensacks erhöht und einen Blutstau verursacht. Varikozele kann operativ behandelt werden, Omega-3-Fettsäuren können jedoch möglicherweise einen weniger invasiven Ansatz bieten.

Eine Fall-Kontroll-Studie aus dem Jahr 2014 an fruchtbaren Männern, unfruchtbaren Männern ohne Varikozele und unfruchtbaren Männern mit Varikozele fand heraus, dass die Erkrankung bei Männern mit einem niedrigeren Omega-3-Spiegel stärker ausgeprägt war. Bei Männern mit einem höheren Omega-6/Omega-3-Verhältnis wurden zudem stärkere DNA-Schäden an den Spermien festgestellt.

Es wurde beobachtet, dass Omega-3-Fettsäuren nützlich bei der Behandlung zwei der häufigsten Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit sind. Aufgrund der Effekte einer gesunden Einnahme von Omega-3-Fettsäuren auf die Spermienproduktion ist die Annahme jedoch nicht weit hergeholt, dass sie auch ein potenzielles Hilfsmittel bei der Behandlung anderer bekannter Ursachen sein könnten. Selbst für Personen, die nicht mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen haben, können die Vorteile von Omega-3-Fettsäuren das Unterfangen der Fortpflanzung auf unterschiedlichste Art unterstützen. All dies macht Omega-3-Fischöl zu einem hervorragenden Nahrungsergänzungsmittel für die männliche Fruchtbarkeit.

Quellen

Attaman, J., Toth, T., Furtado, J., Campos, H., Hauser, R., & Chavarro, J. (2012). Dietary fat and semen quality among men attending a fertility clinic. Human Reproduction, 1466-1474. doi:10.1093/humrep/des065

Male Infertility: MedlinePlus. (n.d.). Retrieved October 23, 2015.

Safarinejad, M. (2010). Effect of omega-3 polyunsaturated fatty acid supplementation on semen profile and enzymatic anti-oxidant capacity of seminal plasma in infertile men with idiopathic oligoasthenoteratospermia: A double-blind, placebo-controlled, randomised study. Andrologia, 43(1), 38-47. doi:10.1111/j.1439-0272.2009.01013.x

Safarinejad, M., Hosseini, S., Dadkhah, F., & Asgari, M. (2010). Relationship of omega-3 and omega-6 fatty acids with semen characteristics, and anti-oxidant status of seminal plasma: A comparison between fertile and infertile men. Clinical Nutrition, 29(1), 100-105.

Tang, L., Yuan, D., Wang, Q., Jiang, F., Guo, J., Tang, Y., . . . Kang, J. (2014). Association of decreased spermatozoa omega-3 fatty acid levels and increased oxidative DNA damage with varicocele in infertile men: A case control study. Reprod. Fertil. Dev. Reproduction, Fertility and Development. http://dx.doi.org/10.1071/RD14276

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