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Wie Omega-3-Fettsäuren eine gesunde Schwangerschaft sicherstellen

Schwangere haben eine Million Sorgen. Die Wahl des richtigen Namens, das Kinderzimmer vorbereiten, Babykleidung und Vorräte besorgen und all die Arzttermine um nur einige zu nennen. Die größte Sorge einer schwangeren Frau gilt jedoch der Gesundheit ihres Kindes und natürlich auch ihrer eigenen. Angemessene medizinische Versorgung, eine gesunde Ernährung und pränatale Vitamine verringern die Wahrscheinlichkeit, eine der häufigen Komplikationen zu erleben, die während der Schwangerschaft oder der vorgeburtlichen Entwicklung auftreten können. Jedoch fehlt in den meisten pränatalen Vitaminpräparaten und unserer modernen Ernährung ein enorm wichtiger Bestandteil: Omega-3-Fettsäuren.

Frauen wird empfohlen, während der Schwangerschaft mindestens 300mg Omega-3-Fettsäuren täglich zu sich zu nehmen. Es gibt einige wenige Hersteller, die pränatale Vitamine mit Omega-3 anbieten, jedoch entspricht die Dosierung mit durchschnittlich 200mg bis 300mg meist nur dem Minimum der empfohlenen Tagesdosis. Obwohl dieses Minimum eine erhebliche Verbesserung gegenüber gar keinen Omega-3-Fettsäuren ist, sind zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel möglicherweise nötig, um den bestmöglichen Nutzen aus diesen essenziellen Fettsäuren zu ziehen.

Welchen Nutzen können Omega-3-Fettsäuren einer werdenden Mutter und ihrem Kind während der Schwangerschaft bieten? Die Liste ist lang, da Omega-3-Fettsäuren, insbesondere die Fettsäure DHA, während jeder Phase der Schwangerschaft positive Wirkungen haben und auch im Laufe der Kindheit weiterhin extrem wichtig sind.

Fehlgeburten verhindern

Es gibt nur wenige und limitierte Studien zur Rolle von Omega-3-Fettsäuren bei der Vermeidung von Fehlgeburten, aber die Ergebnisse der durchgeführten Studien sind sehr positiv. In einer Studie wurde beobachtet, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko einer Fehlgeburt signifikant verringern. Dieser Effekt beruht auf der Wirkung, die Omega-3 auf das Herz-Kreislauf-System hat.

Eine gute Durchblutung des Uterus ist während der Schwangerschaft unverzichtbar. Blut transportiert Sauerstoff und Nährstoffe, die für das Wachstum des Fötus und die korrekte Funktion der Gebärmutter benötigt werden. Eine schlechte Durchblutung kann zu Komplikationen führen, da sie zu einer Unterversorgung des Uterus und des Fötus mit Nährstoffen führen kann. Dies wiederum kann eine Fehlgeburt zur Folge haben. Indem die Durchblutung auf einem gesunden Niveau gehalten wird, können Omega-3-Fettsäuren die Wahrscheinlichkeit verringert, dass dies geschieht. Obwohl die Studie zeigte, dass Omega-3-Fettsäuren in dieser Hinsicht sehr effektiv waren, schien die Kombination mit einer niedrigen Dosis Aspirin den Effekt noch zu verstärken.

Präeklampsie

Präeklampsie ist eine Erkrankung, die im letzten Trimester der Schwangerschaft auftreten kann. Sie zeichnet sich durch Bluthochdruck, Proteinverlust und Ödem aus. Die Krankheit neigt dazu, sich direkt nach Erscheinen der ersten Symptome rapide zu verschlechtern. Zwar kommt Präeklampsie bei übergewichtigen oder an Diabetes leidenden Frauen häufiger vor, dennoch ist die Erkrankung eine der Hauptursachen für Komplikationen während der Schwangerschaft und stellt ein Risiko für sowohl das Kind als auch die Mutter dar.

Es wurde nicht gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren Präeklampsie heilen oder behandeln können, sie können jedoch präventiv wirken, wenn sie während der Schwangerschaft eingenommen werden. Eine Studie hat gezeigt, dass Frauen mit einem geringeren Omega-3-Spiegel und höheren Konzentrationen von Omega-6-Fettsäuren eine siebenmal höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Präeklampsie über die Dauer der Schwangerschaft besaßen. Diese Ergebnisse wurden durch eine zweite Studie gestützt, die ebenfalls eine Verbindung zwischen Omega-3-Mangel und Präeklampsie feststellte. Dies deutet darauf hin, dass die Einnahme von Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln während der Schwangerschaft die Ausbildung der Erkrankung und die damit verbundenen Komplikationen verhindern kann.

Vorzeitige Wehen verhindern

Eine verfrühte Geburt kann eine ganze Reihe von negativen Auswirkungen auf das Baby haben, da einige Teile seines Körpers nicht die Gelegenheit bekommen, sich vollständig zu entwickeln, insbesondere die Lungen und das Gehirn. Diese Auswirkungen können in manchen Fällen lebensbedrohlich oder dauerhaft sein, selbst mit der bestmöglichen medizinischen Versorgung. Es ist also essenziell für die Gesundheit des Kindes, es bis zum vorgesehenen Geburtstermin auszutragen. In einigen Studien wurde Omega-3-Mangel mit einem erhöhten Risiko für eine Frühgeburt in Verbindung gebracht.

1992 wurde eine Studie durchgeführt, die drei Gruppen von Frauen im dritten Trimester ihrer Schwangerschaft untersuchte. Die erste Gruppe bekam täglich Olivenöl, die zweite Omega-3-Fettsäuren, und die dritte Gruppe erhielt keine Nahrungsergänzungsmittel. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Frauen, die Olivenöl bekamen, die kürzesten Schwangerschaften hatten. Im Gegensatz dazu hatte die Omega-3-Gruppe die längsten Schwangerschaften der drei Gruppen. Es wurde von keinen negativen Nebenwirkungen durch die Ergänzung mit Omega-3 über die Dauer der Schwangerschaft berichtet, weder für die Mutter noch das Kind.

Es wurde beobachtet, dass ein hoher Omega-6-Spiegel mit kürzeren Schwangerschaften in Verbindung steht. Dies war auch in der Studie von 1992 der Fall. Die Olivenöl-Gruppe, die die kürzesten Schwangerschaften hatte, wies zum Ende der Studie einen deutlich höheren Omega-6-Spiegel auf. Die Gründe für eine verkürzte Schwangerschaft durch Omega-6 werden noch diskutiert, wir wissen jedoch, dass Omega-3-Fettsäuren die negativen Wirkungen von Omega-6 ausgleichen. Da es nur einige wenige limitierte Studien zu diesem Thema gibt, sind weitere Forschungen erforderlich. Die aktuelle Beweislage deutet jedoch darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel, insbesondere im dritten Trimester, eine Frühgeburt und ein geringes Geburtsgewicht verhindern können.

Bildung eines gesunden Gehirns

Gehirngesundheit und Omega-3-Fettsäuren sind eng miteinander verflochten. DHA, eine Omega-3-Fettsäure, ist einer der wichtigsten Baustein für die Gehirnzellen. DHA ist die Fettsäure, die im Gehirn am häufigsten auftritt und ohne sie funktioniert das Gehirn nicht so gut wie es sollte. Für Gehirne in der Entwicklungsphase ist DHA sogar noch wichtiger. Im Laufe des dritten Trimesters entwickelt sich das Gehirn sehr schnell, sodass das Neugeborene zum Zeitpunkt der Geburt zwischen 100 Milliarden und 200 Milliarden Gehirnzellen besitzt. Bis zum Ende des ersten Lebensjahrs des Kindes verdoppelt sich diese Zahl. Um Neuronen zu bilden, benötigt das Kind eine ausreichende Menge DHA.

Studien haben gezeigt, dass Frauen mit einer hohen Aufnahme von Omega-3 während der Schwangerschaft und während des Stillens Kinder mit höherem IQ zur Welt brachten. Der IQ misst die Fähigkeit des Gehirns, Informationen zu verarbeiten und zu nutzen. Der Quotient zeigt im Grunde genommen, wie gut ein Gehirn funktioniert. Da DHA äußerst wichtig für die Bildung von Gehirnzellen ist, ermöglicht eine ausreichende Versorgung mit DHA während der Schwangerschaft eine optimale Gehirnfunktion.

Während die Ergänzung mit Omega-3 viele Vorteile für Gehirne in der Entwicklungsphase besitzt, birgt ein Omega-3-Mangel einige besorgniserregende Risiken. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren während der Gehirnentwicklung wurde mit ADHS und Schizophrenie in Verbindung gebracht. Beide Störungen zeichnen sich durch eine verringerte Menge grauer Gehirnzellen aus. Eine unzureichende Menge grauer Gehirnzellen könnte das Resultat einer Unterversorgung mit DHA sein, die dazu führt, dass Teile des Gehirns nicht vollständig ausgebildet werden. Omega-3-Fettsäuren sind essenziell für die Entwicklung des Gehirns von Babies und Kleinkindern. Nicht nur, damit das Gehirn sein volles Potential entfalten kann, sondern auch um es vor neurologischen Schäden und Störungen im späteren Leben zu schützen. Dies ist der Grund, weshalb ein hochkonzentriertes Nahrungsergänzungsmittel mit DHA während der Schwangerschaft so entscheidend ist.

Förderung des Sehvermögens

Ähnlich wie beim Gehirn ist DHA ein wichtiger Bestandteil unserer Augen. Die Fettsäure ist ein Bauteil der Photorezeptormembran der Retina, welche für ein gutes Sehvermögen von enormer Wichtigkeit ist. 1986 wurde eine Studie an Rhesusaffen durchgeführt. In dieser wurde gezeigt, dass die Affen, die während der pränatalen Entwicklung und in den ersten Wochen nach der Geburt keine Omega-3-Fettsäuren bekamen, ein unterdurchschnittliches Sehvermögen besaßen. Diese Studie wurde auch durch eine zweite Studie gestützt, die 1992 veröffentlicht wurde. Diese untersuchte die Effekte von Omega-3-Mangel auf das Sehvermögen bei menschlichen Teilnehmern und zeigte ähnliche Ergebnisse. Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft und der Laktation einen geringeren Omega-3-Spiegel hatten, besaßen ein schlechteres Sehvermögen als Kinder, deren Mütter normaler Mengen von Omega-3 zu sich nahmen. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass Omega-3-Fettsäuren unerlässlich für die Entwicklung gesunder Augen und eines guten Sehvermögens sind.

Omega-3-Fettsäuren werden nicht vom Körper produziert, das heißt, dass sie entweder mit einer fischreichen Ernährung oder durch Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden müssen. Da der Großteil der pränatalen Vitaminpräparate keine Omega-3-Fettsäuren enthält, kann es extrem hilfreich für werdende Mütter und ihre Kinder sein, während der Schwangerschaft ein DHA-reiches Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. Das Beste daran: Es ist vollkommen sicher. In den Studien wurde von keinen negativen Nebenwirkungen für Mutter oder Kind berichtet und Omega-3-Fettsäuren werden sogar von Ärztevereinigungen empfohlen. Omega-3-Fettsäuren sind ein sicherer und essenzieller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und wichtig für eine problemlose Schwangerschaft und ein gesundes Kind.

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