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Die 5 entscheidenden Momente des Murph: das härteste CrossFit Hero WOD?

Einige WODs sind mehr als nur ein normales CrossFit-Workout. Sie sind legendär – wie das Murph.

Wie ein Rebecca Black Song brennt es sich ins Gehirn ein – Dein erstes Murph-Workout wirst du NIEMALS vergessen.

Die Murph Challenge ist das vielleicht zermürbendste Memorial-WOD und ist nach dem Navy Lt Michael Murphy benannt, der während eines Einsatzes in Afghanistan getötet wurde. Der Leutnant wurde für seinen Heldenmut posthum mit der Medal of Honor ausgezeichnet. Im Einsatz setzte er sich direkt dem feindlichen Feuer aus, während er Unterstützung für sein Team anforderte und riskierte so sein eigenes Leben um das seiner Teamkameraden zu retten.

Das Hero WOD zu seinen Ehren wurde als ultimative Herausforderung für die mentale Stärke des CrossFitters entwickelt. Falls du jemals das Vergnügen hattest, dieses Monster von einem WOD selbst zu versuchen, dann kennst du diese 5 definierenden „Murph-Momente“, die jeder auf dem beschwerlichen Weg zum Ende der zweiten Meile durchlebt.

1. Der “Das Murph kommt”-Moment

Selbstsicher und nichtsahnend kommst du in die Box. Du bist gut drauf und bereit für jede Herausforderung. Du machst Scherze mit deinen Crossfit-Kumpels und alberst rum. Du hast den Arbeitstag hinter dir gelassen, jetzt hast du endlich Zeit für dich. Du liebst die Box einfach.

Bis der Coach das WOD ankündigt.

5 Definitive Moments of Murph: the most brutal CrossFit hero WOD? 1

Du wirfst deinem Workout-Partner einen Blick zu um festzustellen, ob er beim Klang des berüchtigten „Murph“ ebenfalls einen plötzlichen Anflug von Panik verspürt.

Wie ein schlechtes Sandwich beginnt und endet das Murph mit einem trügerisch einfachen 1-Meilen-Lauf, dazwischen liegen 100 Klimmzüge, 200 Liegestütze und 300 Kniegenbeugen. Auf Zeit.

Du machst dich bereit. Gleich geht es los und du stellst dir die Frage: Ist es physisch überhaupt möglich in einem einzigen WOD 100 Klimmzüge und 200 Liegestütze zu absolvieren?

2. Der Strategie-Moment

Aber dein Coach hat die Lage im Griff. Er sieht den Blick in deinen Augen – wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Es ist Zeit, eine Strategie zu entwickeln.

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Wenn man das Ganze aufbricht, scheint es gar nicht so schlimm zu sein. 5 Klimmzüge, 10 Liegestütze, 15 Kniebeugen. Machbar? Ja. 20 Mal hintereinander machbar? Vielleicht…

3. Der “Wo bin ich da nur hineingeraten?”/ “Werde ich das jemals schaffen?” Panikmoment

Du hast die erste Meile mit links geschafft. Du hast dir die Klimmzüge, Liegestütze und Kniebeugen in kleine Stücke aufgeteilt und arbeitest diese langsam ab.

Aber nach 3 Runden mit 17 weiteren vor dir, merkst du, dass du einen schrecklichen Fehler gemacht hast.

10 Liegestütze am Stück werden zur Qual. Stattdessen fängst du an, die Sätze in Minisätze aufzuteilen.

4 Liegestütze – Atmen – 3 Liegestütze – Wasser – 2 Liegestütze – Ausschütteln – 1 Liegestütz. Nächste Übung!

Noch 17 weitere. Könnten genau so gut eine Million sein.

Nach nur drei kurzen Runden fühlst du jetzt nicht mehr so:

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Sondern eher wie der hier:

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Die Erschöpfung setzt ein und selbst die Kniebeugen (die du zu Beginn insgeheim noch als „Erholungszeit“ einplant hattest), werden jetzt ein echter Kampf.

Ist das hier das längste WOD der Welt? Was, wenn sie die Box später schleißen und dich hier lassen, in einer Pfütze Schweiß, auf dem Boden herumzappelnd? Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit.

4. Der demütigende Moment

5 Definitive Moments of Murph: the most brutal CrossFit hero WOD? 2

Deine Beine brennen wie Feuer. Das T-Shirt ist klatschnass. Deine Arme hängen schlaff herab – als gehörten sie nicht einmal mehr zum restlichen Körper. Du fragst dich, ob es jemals endet und ob es wohl irgendjemandem auffallen würde wenn du einfach zur Tür raus und ins Auto kriechst.

Aber dann beginnst du, etwas außerhalb deines eigenen Körpers zu kanalisieren. Du erinnerst dich daran, dass es ein HERO Workout ist. Du erinnerst dich daran, was dein Coach über Murph erzählt hat. Nicht Murph, das berüchtigte Workout, sondern Murph, den Mann. Lt Michael Murphy.

Du erinnerst dich daran, dass es einen Grund dafür gibt, dass du dich bis ans Limit treibst. Du denkst an die Soldaten wie Lt Michael Murphy, die im Dienst für ihr Land aus Flugzeugen springen, Gliedmaßen und Leben verlieren, alles im Namen der Freiheit. Du denkst darüber nach, welche Opfer sie gebracht haben und dir wird klar: du hast jederzeit die Möglichkeit, aufzuhören.

Wenn du es wirklich willst, kannst du alles liegen lassen, aus der Box gehen, dich ins Auto setzen und heulen. Aber dann erinnerst du dich, das dein Leid und deine Schmerzen im Vergleich unbedeutend sind.

Und du raffst dich auf.

Lt Murphy hat niemals aufgegeben und das wirst du auch nicht.

5. Der Endspurt (oder nicht) Moment

Mit neuer Entschlossenheit bringst du das Schlimmste hinter dich. Endlich ist das Ende in Sicht. Nur noch ein mickriger 1-Meilen-Lauf. Du packst das.

Aber eine Meile war noch nie so anstrengend. Vergiss den Endspurt. Dein Kopf sagt „Renn!“, aber deine Beine reagieren nur mit einem langsamen Zombie-artigen Schlurfen, dass sich etwa so schnell anfühlt wie eine Oma mit Gehhilfe.

Du bist dir zu 99% sicher, dass diese Meile locker 3 Mal länger ist als die erste.

Dann endlich humpelst du wie ein angeschossenes Reh zurück in Box.

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Herzlichen Glückwunsch – du hast das Murph überlebt!

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Voller Demut und geehrt, Teil des HERO WODs gewesen zu sein, genießt du das Grillen nach dem Workout und versuchst dabei verzweifelt, mit den frisch aufgerissenen Schwielen nicht in die Saucen zu bluten.

Fürs Erste hast du es hinter dir. Aber egal wie oft du das Murph machst, es fühlt sich niemals weniger erbarmungslos an als beim ersten Mal.

Jedes Murph, das du absolvierst, lehrt Demut… und wenn du jemals das Gefühl hast, das Murph gemeistert zu haben, gibt es immer noch das RX. Wie wäre es das nächste mal mit Gewichtsweste?

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