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Behandlung und Vorbeugung von Diabetes mit Omega-3?

In den letzten Jahren hat Diabetes epidemieartige Ausmaße angenommen. Es wird geschätzt, dass weltweit 387 Millionen Menschen mit Diabetes leben und es wird erwartet, dass diese Zahl in den nächsten Jahren schnell ansteigen wird. Diabetes ist eine chronische und gefährliche Krankheit und mittlerweile wird sie beinahe schon als normaler Teil des Alterungsprozesses hingenommen. ähnlich wie das Ergrauen der Haare. Aber so muss es nicht sein, wie neueste Forschungen zeigen.

Es ist heute genau bekannt, welche Rolle die Ernährung und der Lebensstil bei der Entwicklung von Diabetes spielen. In der Tat kann man so weit gehen, zu sagen, dass Ernährung und Lebensstil die Ursachen von Diabetes Typ 2 sind. Eine der wichtigsten Komponenten bei der Vermeidung und Behandlung von Diabetes ist die Konzentration von Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung.

Diabetes ist definiert als ein Krankheitszustand, bei dem die Insulinproduktion oder -Effizienz beeinträchtigt ist. Die Art der Beeinträchtigung der Insulinfunktion hängt vom Diabetestyp ab. Davon gibt es zwei:

Typ 1: Dieser auch bekannt als insulinabhängige Diabetes mellitus bekannte Typ tritt normalerweise bei Kindern auf und ist hauptsächlich genetisch bedingt. Bei diesem Diabetestyp hat das Immunsystem die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Der Körper ist dann aufgrund des Insulinmangels nicht mehr in der Lage, Glukose aufzuspalten. Die Hauptbehandlungsmethode für Diabetes Typ 1 ist das Spritzen von Insulin.

Typ 2: Dieser Typ ist die mit Abstand häufigste Form von Diabetes und zeichnet sich dadurch aus, dass die Zellen weniger empfindlich für Insulin werden. Dies wird Insulinresistenz genannt, das heißt, die Zellen können nicht richtig mit Glukose interagieren um diese zu spalten und zu absorbieren. Als Reaktion darauf erhöht die Bauchspeicheldrüse häufig die Insulinproduktion und kann so Stoffwechselschäden, Entzündungen und Erschöpfung verursachen, welche wiederum zu einem Funktionsverlust der Bauchspeicheldrüse und einer reduzierten Fähigkeit, Insulin zu produzieren führen können. Dies resultiert in einer sehr gefährlichen Situation, in der sich zu viel Glukose und zu wenig Insulin im Blut befinden, bei einer gleichzeitig verringerten Empfindlichkeit der Körperzellen für dieses Insulin. Diabetes Typ 2 kann zwar auch genetisch bedingt sein, wird jedoch häufiger durch Ernährung und Lebensstil verursacht. Die Behandlung ist eine Kombination von Medikamenten, einer speziellen Ernährungsweise, Änderungen des Lebensstils und gegebenenfalls Insulininjektionen.

Der beste Weg mit Diabetes umzugehen ist jedoch Vorbeugung. Diabetes Typ 2 kann häufig durch eine gesunde Lebensweise verhindert werden, Typ 1 ist jedoch deutlich schwieriger zu verhindern, da es unwahrscheinlicher ist, dass diese durch die Ernährung oder andere Umweltfaktoren verursacht wird. Kinder mit der genetischen Veranlagung für Diabetes Typ 1 entwickeln eine sogenannte Inselautoimmunität. Dabei produziert das Immunsystem Antikörper, die die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse angreifen und die Fähigkeit des Körpers Insulin zu produzieren zerstören, was zu Diabetes Typ 1 führt. In einer Studie wurde Kindern mit einer genetischen Veranlagung für Diabetes Typ 1 Dorschleber mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren verabreicht. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder, die Dorschleber bekamen, ein geringeres Risiko für die Ausbildung der Autoimmunität besaßen. Dies weist darauf hin, dass Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel möglicherweise dabei helfen können, Diabetes Typ 1 bei jungen Kindern mit einer genetischen Veranlagung für die Entwicklung der Krankheit zu verhindern.

Einer der Hauptrisikofaktoren für die Ausbildung von Diabetes Typ 2 ist Adipositas. Überschüssiges Fett am Körper erhöht die Wahrscheinlichkeit, insulinresistent zu werden. Bei Patienten, die mit Diabetes diagnostiziert wurden kann Fettleibigkeit außerdem die Behandlung behindern und zu weiteren Komplikationen führen. Jeder, der schon einmal versucht hat abzunehmen kann bestätigen, dass es extrem schwierig sein kann und ohne Hilfe manchmal gar unmöglich erscheint. Omega-3-Fettsäuren werden immer häufiger als Abnehmhilfe verwendet und das aus gutem Grund. Indem sie den Appetit regulieren, machen Omega-3-Fettsäuren es einfacher, die Portionsgröße zu kontrollieren und übermäßiges Essen zu verhindern. Das macht Omega-3 zu einem hervorragenden Nahrungsergänzungsmittel für all jene, die Diabetes vorbeugen oder diese durch Gewichtsabnahme kontrollieren möchten.

Omega-3-Fischöl ist nicht nur nützlich bei der Vorbeugung von Diabetes, es hat sich auch als effektives Mittel zur Kontrolle der Erkrankung herausgestellt und kann das Risiko von Komplikationen verringern. Diabetische Neuropathie ist eine der häufigsten Komplikationen. Neuropathie bezeichnet die Schädigung der Nervenfasern und bei Diabetes geschieht dies, wenn es durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel zu solche Schäden kommt. Es gibt mehrere Arten von Neuropathie, die durch Diabetes verursacht werden können. Die am häufigsten auftretenden sind jedoch periphere Neuropathie und autonome Neuropathie. Periphere Neuropathie beeinträchtigt die Hände und Füße und führt zu Schwäche, Taubheit, Kribbeln oder Schmerzen. Muskeln können ihre Form ändern und sich anders als normal bewegen und Wunden im betroffenen Bereich heilen meist nur langsam. Der Großteil der Amputationen bei Diabetikern wird wegen peripherer Neuropathie durchgeführt. Da die Betroffenen Verletzungen an den Füßen nicht spüren, kann es vorkommen, dass offene Wunden oder Verletzungen unbemerkt bleiben und nicht angemessen behandelt werden. Dies kann zu Infektionen und Gewebetod führen, welche in schweren Fällen eine Amputation erfordern. Autonome Neuropathie betrifft die Organsysteme. Die Nerven, die diese Systeme kontrollieren werden dabei geschädigt und funktionieren nicht wie sie sollen.

Treating And Preventing Diabetes With Omega-3

Obwohl es kein Heilmittel für diabetische Neuropathie gibt, wurde nachgewiesen, dass Omega-3 das Fortschreiten von Neuropathie beeinflussen kann, wobei die Omega-3-Fettsäure DHA dabei die stärkste Wirkung zu besitzen scheint. In einer Studie aus dem Jahr 2013 wurde gezeigt, dass DHA dabei hilft, den Glukosestoffwechsel zu regulieren. Die Regulierung des Glukosestoffwechsels verhindert, dass der Blutzuckerspiegel so stark ansteigt, dass er Schädigungen der Nervenfasern verursacht. Diese Erkenntnis wurde durch eine Studie im April 2015 gestützt, die ergab, dass durch die Ergänzung der Ernährung mit Omega-3 eine Umkehrung von Neuropathie möglich sein könnte.

Eine weitere häufige Komplikation von Diabetes ist Nierenkrankheit. Zwei Faktoren tragen zu dieser bei: Neuropathie und ein hoher Blutzuckerspiegel. Neuropathie kann dazu führen, dass die Nerven, welche die Nieren kontrollieren, diesen keine für die Funktion notwendigen Signale mehr senden können. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel spielt deshalb eine wichtige Rolle, weil die Nieren für das Filtern des Bluts zuständig sind und wenn sich zu viel Glukose im Blut befindet, kann dies mit der Zeit zu einer Schädigung der kleinen Blutgefäße in den Nieren führen. Die Kombination dieser zwei Faktoren kann ohne Behandlung potentiell zu Nierenversagen führen. In einer Studie aus dem Jahr 2009 wurde die Vorbeugung diabetischer Organkomplikationen mithilfe von Omega-3-Fettsäuren untersucht und die Schutzwirkung im Bereich der Nieren stellte sich als erheblich heraus. Eine ähnliche Studie im Jahr 2001 zeigte ebenfalls, dass Omega–3 das Risiko für die Entwicklung von Nierenkomplikationen senken konnte.

Die größten Komplikationen in Verbindung mit Diabetes sind Herzkrankheit und Gefäßerkrankungen. Glücklicherweise hat sich Omega-3 im Bezug auf die Herz- und Gefäßgesundheit als vielversprechend herausgestellt. Obwohl Herzkrankheit unter normalen Umständen bereits eine häufige Erkrankung ist, erhöht Diabetes das Risiko noch zusätzlich. Dies liegt an der Schädigung des Blutkreislaufs und dem mit der Erkrankung verbundenen unregelmäßigen Cholesterinspiegel.

Schäden am Gefäßsystem können zu Gefäßspasmen und Thrombose führen, welche wiederum zu einer Blockierung der Blutzirkulation führen. Dank der antiinflammatorischen Eigenschaften von Omega-3-Fischöl kann dieses dabei helfen die Gefäße vor Verstopfungen zu schützen, indem es Schwellungen und Verengungen verhindert, welche den Blutfluss behindern können. Eine im Jahr 1989 durchgeführte Studie weist darauf hin, dass diese präventiven Eigenschaften bei beiden Diabetestypen effektiv sind.

Die Rolle von Diabetes bei der Erhöhung des Risikos für Herzkrankheit kann hauptsächlich dem Cholesterin zugeschrieben werden. Menschen die unter Diabetes leiden, neigen zu einem hohen LDL- sowie Triglycerid-Spiegel. LDL ist auch als das „schlechte“ Cholesterin bekannt und bei Triglyceriden handelt es sich um Fette, die im Blut zirkulieren. Eine hohe Konzentration von sowohl LDL als auch Triglyceriden kann dafür sorgen, dass sich diese an den Arterienwänden ansammeln und schließlich zu Verstopfungen und Herzinfarkten führen. Omega-3 scheint in der Lage zu sein, den Triglycerid-Spiegel zu senken und das Risiko einer Behinderung des Blutflusses zum Herzen zu reduzieren. Die Vorbeugung von Entzündungen senkt zudem das Risiko für Herzkrankheit, Omega-3 bekämpft diese Komplikation also an zwei Fronten.

Insgesamt ist Omega-3-Fischöl ein wirkungsstarkes Nahrungsergänzungsmittel, dass gegen Diabetes eingesetzt werden kann. Es ist nicht nur nachweislich effektiv in der Diabetesprävention, sondern auch bei der Kontrolle der Erkrankung und gegen die verheerenden Komplikationen. Da Omega-3 kostengünstig und das Risiko von Nebenwirkungen sehr gering ist, sollte jeder es mit in seine Ernährung aufnehmen, insbesondere jene, die mit Diabetes diagnostiziert wurden oder ein erhöhtes Risiko besitzen, die Erkrankung zu entwickeln. Omega-3-Fettsäuren können eine große Hilfe bei der Behandlung von Diabetes, Prädiabetes und Stoffwechsel-Syndrom sein.

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